Zahnzusatzversicherung


Zahnzusatzversicherung - sinnlos oder sinnvoll ?

Eine Zahnzusatzversicherung haben mittlerweile über 11 Millionen Bundesbürger abgeschlossen. Sie wollen sich dadurch vor den steigenden Kosten für Zahnersatzmaßnahmen schützen, die auf sie zukommen könnten. Doch ist der Abschluss einer solchen Krankenzusatzversicherung sinnvoll oder völlig überflüssig?

Die Antwort auf diese Frage ist abhängig vom Hintergedanken, mit der eine Person einen solchen Krankenzusatzschutz abschließt. Grundsätzlich ist ein Versicherungsschutz immer dann sinnvoll, wenn dadurch ein finanziell ruinierendes Risiko abgedeckt wird. So ist es beispielsweise wenig empfehlenswert eine Krankenzusatzversicherung für Sehhilfen abzuschließen. Dies ist aus ganz einfachem Grund der Fall. Zwar kann man als Versicherter Glück haben, zahlt 2 Jahre 10 Euro pro Monat für eine Versicherung, um dann eine Sehhilfe für 200 Euro erstattet zu bekommen. Jedoch zeigt ein einfaches Nachrechnen, dass es wahrscheinlich günstiger gewesen wäre, hier das Geld einfach auf dem Sparbuch anzusparen, um eine Sehhilfe davon zu bezahlen.
Das gleiche gilt für eine Zusatzversicherung für Zahnersatz. Deckt eine Police nur Kosten ab, die man aus eigener Tasche, wenn man die Versicherungsbeiträge selbst gespart hätte, bezahlen könnte, so ist ein solcher Schutz nicht empfehlenswert, da die Funktion einer Versicherung streng genommen gar nicht erfüllt ist.
Deckt eine Zahnzusatzversicherung aber die Kosten ab, die bei schwerer Krankheit entstehen könnten und zum Verlust vieler Zähne führen könnten, so kann dieser Versicherungsschutz als sinnvoll betrachtet werden.

Keine Zahnzusatzversicherung erstattet die komplette Rechnung und jeder Schutz besitzt gewisse Ausschlüsse, die teilweise sinnvoll sind, um den Versicherungsschutz bezahlbar zu machen. Aber eine Zahnzusatzversicherung, die allenfalls den geringen Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkasse verdoppelt, ist alles andere als sinnvoll. Eine Zahnzusatzversicherung sollte gewisse Leistungsmerkmale erfüllen. So ist eine Erstattung von mindestens 70% des Rechnungsbetrages empfehlenswert, da im Fall eines Schadens, der mehrere tausend Euro kostet, eine ausreichende Absicherung und Erstattung gewährleistet ist. Des Weiteren muss angemerkt, dass angesichts der Tatsache, dass ein großer Teil der über 300 am Markt angebotenen Zusatzversicherungen für Zahnersatz nicht geeignet sind, um große Schäden und Zahnersatzmaßnahmen finanziell abzusichern. In Anbetracht der Menge an verkauften Zusatzpolicen, müsste also schnell klar werden, dass eine große Anzahl Bundesbürger über keinen empfehlenswerten Schutz im Bereich Zahnbehandlung und Zahnersatz verfügt. Schlimmer noch, denn das jahrelange Zahlen nicht unerheblicher Versicherungsbeiträge ist in vielen Fällen schlicht und einfach herausgeschmissenes Geld. Eine angemessene Gegenleistung, in Form einer Erstattung in ansprechender Höhe, wird vielfach ausbleiben. Solange der Zahnstatus also noch gut ist, sollte man sich dringend bei einem Spezialisten für Zahnzusatzversicherungen beraten lassen und überprüfen lassen, ob ein eventuell vorhandener Versicherungsschutz in ausreichender Höhe das Risiko von Zahnersatzkosten absichert.

In diesem Zusammenhang, sollte man sich nicht allein von Werbebotschaften oder der Bekanntheit des Anbieter einer Zahnzusatzversicherung blenden lassen. Denn der Umstand, dass eine Zahnzusatzversicherung zu den meistverkauften Tarifen am Markt zählt, ist allein noch lange kein Indiz, dass dieser betreffende Tarif empfehlenswert ist und im Schadenfall angemessen leistet.

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